So erstellst du ein neues Produkt in Cope
Sobald deine KYC-Verifizierung abgeschlossen ist, kannst du dein erstes Produkt in Cope anlegen. Egal ob Coaching, Onlinekurs, E-Book oder physisches Produkt – der Ablauf ist immer gleich und wir führen dich Schritt für Schritt durch, damit du nichts übersiehst.


Verfasst von
Michelle Habnicht
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wo Sie anfangen, welche Felder am wichtigsten sind, wie Sie Preise und Ratenzahlungen übersichtlich einrichten und was Sie in der Vorschau prüfen sollten, bevor Sie auf Veröffentlichen klicken.
In 8 Schritten zu Ihrem ersten veröffentlichten Produkt:
Produkt erstellen starten
Den passenden Produkttyp wählen
Bilder, Name und Beschreibung hinzufügen
Erweiterte Produktdetails ausfüllen
Preis und Zahlungsplan festlegen
Erweiterte Preisoptionen aktivieren
Marketing-Tools und Verfügbarkeit einrichten
Vorschau prüfen und veröffentlichen
1. Produkt erstellen starten
Direkt nach dem Login landen Sie auf der „Erste Schritte“-Seite. Sie führt Sie durch die wichtigsten Einrichtungsschritte. Sobald Sie die ersten Schritte erledigt haben, erscheint hier ein Button zum Erstellen Ihres Produkts.
Sie können auch jederzeit direkt in der linken Navigation auf „Produkte“ klicken. Wenn Sie noch keine Produkte haben, sehen Sie in der Mitte der Seite den Button „Neues Produkt erstellen“. Haben Sie bereits Produkte erstellt, befindet sich der Button oben rechts.
2. Den passenden Produkttyp wählen
Im ersten Schritt entscheiden Sie, welche Art von Produkt Sie verkaufen möchten. Wir bieten vier Produkttypen an:
Digitales Produkt (z. B. ein Online-Kurs oder E-Book)
Digitale Dienstleistung (z. B. ein Coaching mit Live-Calls oder 1:1-Sessions)
Physisches Produkt (z. B. ein Buch oder Merchandise)
Physische Dienstleistung
Für ein klassisches Coaching-Angebot wählen Sie am besten „Digitale Dienstleistung“. Danach können Sie den Produkttyp weiter präzisieren. In unserem Beispiel wählen wir die Kategorie „Aus- und Weiterbildung“ und die Nische „Yoga und Fitness“.
Klicken Sie auf „Weiter“ und Sie gelangen auf die Bearbeitungsseite – der zentrale Ort, an dem Sie alle weiteren Details eintragen.
3. Bilder, Produktname und Beschreibung hinzufügen
Hier wird aus einem leeren Entwurf eine Bezahlseite, die auch wirklich konvertiert.
Laden Sie bis zu fünf Bilder hoch, die Ihr Angebot optimal präsentieren. Verpassen Sie Ihrem Produkt dann einen prägnanten Namen und verfassen Sie die Beschreibung. Die Beschreibung muss mindestens 250 Zeichen lang sein, damit das Produkt gespeichert werden kann. Nutzen Sie diesen Platz, um genau zu erklären, was Ihre Kunden erhalten und was in Ihrem Angebot enthalten ist.
Falls Sie sich am Anfang beim Produkttyp oder der Kategorie vertan haben, können Sie beides unter „Allgemeine Informationen“ jederzeit anpassen. Sie müssen nicht noch einmal von vorne anfangen, nur weil Sie sich verklickt haben.
4. Erweitere Produktdetails ausfüllen
Unter „Erweiterte Optionen“ können Sie Ihre Positionierung schärfen:
Alleinstellungsmerkmale (USPs) wie „1:1-Calls“, „Live-Q&A“ oder „Lebenslanger Zugriff“. Sie können mehrere USPs untereinander hinzufügen.
Der interne Produktname. Diesen Namen sehen nur Sie und Ihr Team.
Eine Promotion-URL, zum Beispiel Ihre Website oder Ihr Instagram-Profil.
Dateien zum Hochladen, zum Beispiel ein Workbook oder eine Audiodatei. Ihre Kunden erhalten die Datei nach erfolgreichem Kauf automatisch.
Diese Felder sind optional, aber sie machen Ihr Angebot greifbarer und stärken das Vertrauen im Checkout-Prozess.
5. Preis und Zahlungsplan festlegen
Nun zum wichtigsten Teil: Wie wird Ihr Produkt bezahlt?
Wählen Sie zuerst, ob Ihr Preis als Netto- oder Bruttopreis angezeigt werden soll. Legen Sie dann den Zahlungsplan fest. Sie haben drei Optionen:
Einmalzahlung
Ratenzahlung
Abonnement
In unserem Coaching-Beispiel entscheiden wir uns für eine Einmalzahlung von 2.000 €. Sie können dem Zahlungsplan auch einen individuellen Namen geben – das ist besonders praktisch, wenn Sie ein Produkt für einen bestimmten Kunden anlegen.
Die Option „Festpreis nach Währung“ ist besonders nützlich. Damit können Sie einen festen Preis in einer anderen Währung festlegen, anstatt sich auf den automatischen Wechselkurs zu verlassen. So bleibt Ihre Preisgestaltung sowohl im US-amerikanischen als auch im europäischen Markt sauber und krumme Beträge durch Wechselkurse auf der Bezahlseite werden vermieden.
6. Erweiterte Preisoptionen aktivieren
Wenn Sie Ihren Kunden mehr Flexibilität bieten möchten, können Sie einen weiteren Zahlungsplan hinzufügen. Statt des vollen Betrags im Voraus könnten Sie beispielsweise eine Anzahlung von 250 € und danach monatlich 100 € anbieten.
Unter „Erweiterte Optionen“ finden Sie außerdem:
Einen kostenlosen Testzeitraum von bis zu 30 Tagen
Die Rückgaberegelung, getrennt konfigurierbar für B2C- und B2B-Kunden
Die Zahlungsmethoden, die Ihren Kunden beim Checkout zur Verfügung stehen
Die Unterscheidung zwischen B2C- und B2B-Rückgaberegelungen ist wichtig, wenn Sie an beide Zielgruppen verkaufen. So bleiben Sie für jede Zielgruppe rechtssicher aufgestellt, anstatt einen Kompromiss eingehen zu müssen, der für keine Seite optimal passt.
7. Marketing-Tools und Verfügbarkeit einrichten
Im Bereich „Marketing-Tools“ können Sie Ihre eigene Danke-Seite verknüpfen. Nach erfolgreichem Kauf landen Ihre Kunden so auf einer Seite im Design Ihrer Brand statt auf einer Standardseite. Das ist einer der einfachsten Wege, um das Kauferlebnis durchgängig professionell zu gestalten.
Unter „Erweiterte Optionen“ können Sie zudem festlegen, ob Ihr Produkt in unbegrenzter oder limitierter Stückzahl verfügbar ist. Ein limitiertes Angebot eignet sich besonders für Gruppen-Coachings oder zeitlich begrenzte Launches.
8. Vorschau prüfen und veröffentlichen
Auf der rechten Seite des Editors sehen Sie in der Live-Vorschau direkt, wie Ihr Produkt für Kunden aussieht. Sie können zwischen Desktop- und Mobilansicht wechseln, zoomen und sogar die Währung umstellen.
Hier macht sich das Multi-Währungs-Setup bezahlt: Sie können US-Kunden das Produkt in US-Dollar und europäischen Kunden in Euro anzeigen lassen. Das ist für Käufer vertrauter und wirkt professioneller als ein automatisch umgerechneter Betrag.
Wenn alles passt, klicken Sie oben rechts auf „Erstellen und veröffentlichen“. Sie landen dann in der Produktübersicht, wo Sie die Checkout-URL direkt kopieren oder über „Zum Produkt“ die fertige Bezahlseite aus Kundensicht prüfen können.
Häufige Fehler beim Erstellen von Produkten
Drei typische Stolpersteine, die wir immer wieder sehen:
Zu kurze Produktbeschreibung: Unter 250 Zeichen lässt sich das Produkt nicht speichern. Planen Sie mindestens einen kurzen Absatz ein.
Falsche Preiseinstellungen für internationale Kunden: Nutzen Sie „Festpreis nach Währung“ statt automatischer Umrechnungskurse.
B2B und B2C gleich behandeln: Wenn Sie an beide Zielgruppen verkaufen, stellen Sie die Rückgaberegelungen separat ein.
Richten Sie Ihr erstes Produkt ein
Ein sauber eingerichtetes Produkt ist das Fundament für jeden Verkauf auf Cope. Sobald Ihre Bezahlseite live ist, können Sie den Link kopieren und direkt in Ihren Ads, E-Mails oder auf Ihrer Website platzieren.
Falls Sie noch kein Konto haben, erstellen Sie jetzt Ihr kostenloses Cope-Konto und probieren Sie die Produkteinrichtung direkt aus.